PKV
Versichert in einer PKV – was man wissen muss
Die Private Krankenversicherung, auch PKV genannt, hat für den, der nicht versicherungspflichtig ist, unter Umständen für das gleiche Geld viel zu bieten. Bis man dahin kommt, muss man jedoch ein recht ordentliches Einkommen haben. Und inzwischen muss dieses auch dauerhaft gezahlt werden bzw. erst einmal drei Jahre gezahlt worden sein und bei weiterhin hohem Einkommen versicherungsfrei werden. Eine jährliche Überprüfung kann bewirken, dass man wieder in den Status des Versicherungspflichtigen zurückfällt und sich dann erneut gesetzlich krankenversichern muss.Lohnend wird der Umstieg in die private Krankenversicherung aber nicht in jedem Fall. Wer zum Beispiel mehrere Kinder hat, sollte sich vorher genau errechnen lassen, wie hoch der Beitrag für die Mitversicherung der Kinder ist. Oft übersteigt der Gesamtversicherungsbeitrag den der gesetzlichen Krankenkasse erheblich. Auch wer älter ist, ist in der privaten Krankenversicherung nicht unbedingt gut aufgehoben. Vorerkrankungen können eine Aufnahme sogar unmöglich machen bzw. die Konsequenz nach sich ziehen, dass bestimmte Erkrankungen mit einem Aufschlag zusätzlich versichert werden müssen.
Junge, unverheiratete Männer hingegen können bei dem Wechsel in die private Krankenversicherung durchaus Geld sparen bzw. für das gleiche Geld wie in der gesetzlichen Krankenkasse mehr Leistung erwarten. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich über die zu erwartenden Beiträge und die Leistungen einer PKV zu informieren, wenn man die Zugangsvoraussetzungen erfüllt.
Mit der PKV im Alter gut versichert
Ob man als Mitglied einer PKV im Rentenalter noch die Beiträge zahlen kann, fragen sich gerade in der heutigen Zeit viele Menschen. Die meisten glauben, dass sie in der gesetzlichen Krankenversicherung besser aufgehoben wären, weil sie dort die niedrigeren Beiträge vermuten. Dies ist aber nicht der Fall. Freiwillig versicherte Rentner zahlen von ihren Einkünften (gesetzliche und betriebliche Renten, Mieteinnahmen u. a.) den vollen Beitragssatz und können damit unter Umständen bei Beiträgen zwischen 400 und 500 Euro landen.Die meisten privaten Krankenversicherungsunternehmen hingegen sorgen schon während der aktiven Phase durch Altersrückstellungen für die Sicherung eines geringen Beitragssatzes. Hierbei werden die freiwilligen Rückstellungen für die Reduzierung der Beiträge verwendet, was bei einer Versicherungsdauer von 30 Jahren schon 30 bis 45 Prozent Beitragsreduzierung bewirken kann.
Auch der Wechsel in einen Basistarif ist für einen Rentner möglich. Das bedeutet, dass er zwar nur die Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung erwarten, hierdurch aber auch erheblich an den Beiträgen sparen kann. Die PKV kann also gerade für die Zeit im Alter als eine Art Vorsorge angesehen werden.
Beiträge in der PKV durch Selbstbeteiligung senken
In der PKV gibt es viele unterschiedliche Versicherungsmodelle. Dazu gehört auch die Versicherung mit einer Selbstbeteiligung, wie man sie zum Beispiel aus der Kfz-Versicherung kennt. Hierbei bieten die Versicherer unterschiedliche Versionen an.Zum Beispiel gibt es die Möglichkeit, eine komplette Selbstbeteiligung zu vereinbaren. Damit zahlt der Versicherte den vorher vereinbarten Betrag der Selbstbeteiligung, die variabel verhandelbar ist, für alle Arten der medizinischen Behandlung und Vorsorge. Im Unterschied dazu gibt es die teilweise Selbstbeteiligung, bei der nur für bestimmte Behandlungen, zum Beispiel nur die ambulante Behandlung, eine Selbstbeteiligung zu zahlen ist.
Noch viele andere Möglichkeiten der Selbstbeteiligung und Beitragsrückerstattung können dafür sorgen, die Beiträge zur PKV enorm zu senken. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen und insbesondere Interesse an einem auf Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ansprüche zugeschnittenen Angebot haben, können Sie dieses durch Ausfüllen des nachfolgenden Formulars anfordern. Dieses Angebot zu einer PKV ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.